Trump will Stadtbau kaufen

„Einen guten Deal für alle“, nannte US-Präsident Donald Trump in seinem Onlinedienst Truth Social, den anvisierten Kauf der Freiburger Stadtbau GmbH. 2006 war die Übernahme der rund 10.000 städtischen Wohnungen in Freiburg durch die US-amerikanischen „Fortress Investment Group LLC“, wegen der dreisten Bürgerbeteiligung mit einem „fucking Bürgerentscheid“ gescheitert. Jetzt sei es höchste Zeit einmal gründlich aufzuräumen!
Die deutschen Kommunen jammerten, sie hätten kein Geld. „That’s crazy“, kommentierte der Präsident, der auch das Treiben linksextremistischer Kräfte unter dem Vorwand, das Menschenrecht auf Wohnen sichern zu wollen, lautstark eine Enteignung großer Immobilienunternehmen (z.B. Vonovia), fordern, als „ puppet show“ bezeichnete. Es finge damit an, Mietstopp oder sogar Mietsenkungen zu fordern, um am Ende die Freiheit des Marktes ganz in Frage zu stellen. So einen „bullshit“ werde er nicht länger dulden.
Heute zweifelt kein journalistischer Insider am Wahrheitsgehalt dieser Information. Auch am 1.4.2006 habe es niemand für möglich gehalten, dass OB Dieter Salomon die Stadtbau GmbH ernsthaft verkaufen wolle. Man ist gespannt, wie dieses Mal die Freiburger Bürgerinnen und Bürger reagieren werden.
„Es gibt keinen Plan B!“ so Dieter Salomon 2006, doch B wie Privatisierung wurde von den Menschenrechtskämpferinnen gestoppt.

OB Martin Horn hat für heute 1. April 2026 auf dem Rathausplatz OB um 17 Uhr die Freiburger Presse zu einer Stellungnahme einladen. Seine Haltung sei klar. Wie immer seien auch die Sektgläser sowie nichtalkoholische Getränke kaltgestellt!

WOHNEN IST MENSCHENRECHT (WiM): Dabeisein und Mitmachen!

Heute war es ein Aprilscherz, aber vor 20 Jahren glaubte das auch niemand, dass der Grüne OB Salomon die Wohnungen der Stadtbau verkaufen wollte. Die BZ berichtete damals so, dass alle glaubten das sei ein Aprilscherz… Der Rest ist Geschichte wir haben das mit einem erfolgreichen Bürgerentscheid verhindert. Schaut in nächster Zeit immer mal wieder zu WiM wir werden die nächsten Monate immer wieder Aktionen machen. 

Schaut in nächster Zeit immer mal wieder zu WiM wir werden die nächsten Monate immer wieder Aktionen machen.

nächste Veranstaltung mit dem @aksfreiburg
Di. 05.05. 19 Uhr | Erzählcafé – 20 Jahre Bürgerentscheid aus Sicht der Sozialen Arbeit | eh Freiburg (Raum A1/A2 (Bugginger Straße 38)

16.1.2026 – Schöner Wohnen in Baden-Württemberg!? Herausforderungen und Handlungsansätze für bezahlbaren Wohnraum

16.1.2026 - Schöner Wohnen in Baden-Württemberg!?
Herausforderungen und Handlungsansätze für bezahlbaren WohnraumFreitag, 16. Januar 2026 | 19-21 Uhr | Gewerkschaftshaus Freiburg (Friedrichstr. 41-43)

Wie in ganz Deutschland stehen auch in Baden-Württemberg die Verhältnisse auf dem Wohnungsmarkt im Zentrum gesellschaftlicher Debatten. Die Preise für Mieten und Wohnen sind in den letzten Jahren stark gestiegen, bezahlbarer Wohnraum wird knapper und der Zugang zu Wohnen ungleicher. Das Pestel-Institut hat 2024 für das Bundesland Baden-Württemberg den bundesweit größten Fehlbestand von Sozialwohnungen berechnet – über 200.000 Sozialwohnungen fehlen im Südwesten.
Doch obwohl das Wohnen seit einiger Zeit in Politik und Medien als eine zentrale „soziale Frage unserer Zeit“ bezeichnet wird, gelingt es der staatlichen Politik bisher nicht, die Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt umzukehren. Zwischen der medialen Aufmerksamkeit und den Ankündigungen von Politiker:innen auf der einen und den spürbaren Folgen einer Wohnungsnot/verschärften Konkurrenz auf dem Mietmarkt auf der anderen Seite klafft eine große Lücke.
Die Humangeografin Dr. Johanna Betz hat die Struktur des Wohnungsmarktes im Südwesten im Rahmen einer Studie im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg empirisch untersucht und gibt erste Einblicke in ihre Ergebnisse. Gemeinsam mit Freiburger stadtpolitischen Initiativen und lokalen Akteuren werden etablierte und alternative Handlungsansätze für bezahlbaren Wohnraum in Baden-Württemberg diskutiert.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg, Gemeinderats-Fraktion EINE STADT FÜR ALLE, DGB Stadtverband Freiburg, DGB Jugend Südbaden und Wohnen ist Menschenrecht

„Sozialer Wohnungsbau – wie er in Freiburg entstand“ 27.3.25, 19h

Sa, 8.10.22, um 16 Uhr: Kundgebung auf Rathausplatz Freiburg

Mietpreise stoppen!  Strom und Gas für alle bezahlbar machen!    Protest am Aktionstag von www.mietenstopp.de und Reden von: Mietenbündnis, DGB, FSB-Mieterbeirat, Klimacamp, etc.Download: 220930_Flyer_vom_MB_Aktionstag_8Okt_V04

Bürgerinitiative Wohnen ist Menschenrecht zog erfolgreiche Bilanz

Die Bürgerinitiative Wohnen ist Menschenrecht, die 2006 durch einen Bürgerentscheid erfolgreich den Verkauf der Freiburger städtischen Wohnungsbaugesellschaft (FSB) verhindern konnte, führte am 16. März nach Corona-bedingter zweijähriger Unterbrechung eine Präsenz-Mitgliederversammlung durch. Als sehr erfolgreich wurden die vielfältigen Aktionen zur Verhinderung der geplanten Privatisierung städtischer Wohnungen in der Sulzburger Straße, gemeinsam mit dem Freiburger Mietenbündnis und verschiedenen Weingartener Organisationen, im Rechenschaftsbericht hervorgehoben. „Wir begrüßen, dass nun auch die Fraktion der Grünen keine Wohnungen der Stadtbau verkaufen will“, freut sich Bernd Wagner, einer der wiedergewählten Sprecher der Bürgerinitiative. Aus Anlass des Ausscheidens des bisherigen Geschäftsführers der FSB, Ralf Klausmann, Ende 2022, will die Initiative eine möglichst breite Debatte für eine deutlich stärker sozial ausgerichtete FSB in der Stadtgesellschaft anregen, zu der sich eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger in der FSB-Geschäftsführung dann auch bekennen sollte. „Diese Debatte sollte sich nicht auf die FSB beschränken, sondern darüber hinaus Vorschläge für ein bürgernahes, lebens- und liebenswertes und bezahlbares Freiburg einbeziehen“, so Anne Reyers, ebenfalls wiedergewählte Sprecherin der Bürgerinitiative.